Innere Architektur Markus Dirksen · Autor & Begleiter

Hilfsprojekte

Vier Wege, dieselbe Richtung.

Ich kann die Welt nicht reparieren. Aber ich kann vier Dinge tun, und die hängen zusammen: einem Menschen heute den Tag leichter machen, zeigen, dass eine schönere Welt schon in Teilen existiert, selbst der Mensch werden, den ich mir darin wünsche, und weitergeben, was dabei entsteht.

Die ersten drei kosten dich nichts. Beim ersten kannst du sofort mitmachen.

Titelseite der Broschüre Ein nächster Schritt
01

Für heute

Ein Heft, das weitergeht.

32 Seiten für Menschen ohne Wohnung. Wo es heute Essen, eine Dusche und einen Schlafplatz gibt. Wie man ohne Meldeadresse an einen Ausweis kommt, wie eine Postadresse geht, wie man ein Konto bekommt. Und was man sagt, wenn man zum ersten Mal in einer Beratungsstelle steht.

Dazu die Anleitung für ein Paket, das fünf Euro kostet und ohne Küche, Kühlschrank und Steckdose brauchbar ist.

  • Broschüre herunterladen, ausdrucken, weitergeben
  • Ein Paket packen und dabeihaben
  • Das Blatt für deine eigene Stadt ausfüllen
Zum Projekt
Aufblühende Welt
02

Für morgen

Ein Schaukasten für eine aufblühende Welt.

Die meisten Menschen glauben nicht, dass es besser geht. Nicht aus Bosheit, sondern weil sie nie gesehen haben, wie es aussehen könnte. Genau dafür gibt es diesen Ort.

Jede Karte beschreibt ein Bild von einer Welt, die aufblüht. Und daneben steht, was daran schon heute real ist, mit belegten Beispielen. Singapur hat eine Million Bäume gepflanzt. Am Bosco Verticale in Mailand wachsen rund zwanzigtausend Pflanzen an zwei Hochhäusern. Andernach hat seine öffentlichen Flächen zur Essbaren Stadt gemacht.

Der Grundgedanke dahinter ist einfach: Menschen teilen ihre Fähigkeiten miteinander statt gegeneinander. Der Bausatz für eine gute Welt ist längst vollständig, er liegt nur verstreut herum.

  • Den Schaukasten durchstöbern und die Vision lesen
  • Ein eigenes Beispiel beitragen, das schon heute real ist
  • Die Sammlung zu Gemeinschaften ansehen, vom Kompostklo bis zur Finanzierung
Zur Aufblühenden Welt
Markus Dirksen
03

Für den, der ich bin

Selbst der Mensch werden, den ich mir in der Welt wünsche.

Das dritte Projekt ist das unbequemste, weil es keinen Empfänger hat, bei dem man sich gut fühlen könnte. Es geht nach innen.

Ich kann keinem Menschen auf der Straße auf Augenhöhe begegnen, wenn ich insgeheim froh bin, nicht er zu sein. Ich kann keine aufblühende Welt beschreiben, während ich meine eigene vertrocknen lasse. Was ich mir draußen wünsche, muss drinnen anfangen, sonst wird es Fassade.

Das ist kein Projekt, das irgendwann fertig ist. Es ist die Bedingung dafür, dass die anderen drei nicht zur Pose werden.

  • Ehrlich hinsehen, wo die eigene Rede und das eigene Leben auseinandergehen
  • In einer Leserunde mit anderen darüber sprechen, offen und herzlich
  • Persönliche Begleitung, wenn es tiefer gehen soll
Buchcover: Einen Mond lang Buchcover: Eines Tages ist Heute Buchcover: Du bist nicht allein
04

Was dabei entsteht

Über vierzig Bücher, die nicht belehren, sondern begleiten.

Die Bücher gehören hierher, weil sie kein Nebenprodukt sind. Alles, was ich beim dritten Punkt an mir selbst herausfinde, landet irgendwann in einer Geschichte. Und was ein Mensch beim Lesen wiederfindet, wirkt weiter, ohne dass ich davon je erfahre.

Drei davon berühren dieses Thema direkt. „Du bist nicht allein“ und „Eines Tages ist Heute“ handeln von der Zeit, in der ein Leben aus der Spur läuft. „Einen Mond lang“ fragt, wie es ist, im Leben eines anderen zu stehen. Genau darum geht es beim ersten Punkt auf dieser Seite auch.

Es ist der einzige Punkt hier, der Geld kostet. Dafür fließt ein Teil der Erlöse zurück in die anderen beiden Projekte, in die Aufblühende Welt und direkt in die Fünf-Euro-Pakete.

  • Kostenlos in ein Buch hineinlesen
  • Den Buchfinder fragen, wenn du nicht weißt, wo du anfangen sollst
  • Ein Buch verschenken statt es zu behalten

Warum diese vier

Eins hilft heute. Eins zeigt, was möglich ist. Eins verändert den, der es tut. Und eins gibt es weiter.

Jedes davon wirkt auch für sich allein. Ein Paket kann einen Tag retten, und an einem geretteten Tag fängt manchmal mehr an als nur der nächste. Ein Bild davon, wie es aussehen könnte, macht eine aufblühende Welt wahrscheinlicher, denn niemand baut, was er sich nicht vorstellen kann. Wer an sich selbst arbeitet, verändert jeden Raum, den er danach betritt. Und ein Buch, das einen Menschen erreicht, verändert, was dieser Mensch danach tut. Bücher sind keine Rede über das Handeln, sie sind oft sein Anfang.

Was die vier verbindet, ist die Richtung. Keines ersetzt ein anderes, aber jedes macht die übrigen leichter. Wer heute jemandem begegnet ist, liest anders. Wer anders liest, sieht beim nächsten Mal früher hin.

Fang mit dem an, was heute geht. Der Rest kommt hinterher, nicht davor.